Dunkle Verfärbungen im Holz
Behandlung hartnäckiger und dunkler Flecken auf Massivholz
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Art.Nr.: 2300010
Gewicht: 0kg
Hartnäckige, dunkle Flecken auf geöltem Massivholz können u.a. entstehen durch:
- Christbaumständer, verzinkter Putzeimer, Zinkblech, Metallfüße von Mobiliar und Lampen, Weißblechdosen und Eimer, Blumenkübel Feuchte Messer aus Kohlenstoffstahl auf z.B. Arbeitsplatten
- Haushaltschemikalien, Abflußreiniger
- "Undichte" Haustiere
- Bau- und Zementstaub, häufig in Verbindungmit Wasser
- Moosentferner für den Rasen
- Auf Holzterrassen auch durch Dachrinnen, Regenfallrohre und andere neu verzinkte Metallteile.
Oberflächen mit Seife oder Öl bleiben nach dem Aushärten weiterhin offenporig. Besonders in verletzten Bereichen und bei längerer Standzeit kann Feuchtigkeit in geringen Mengen in das Holz eindringen.
Alkalische Stoffe verfärben das Holz je nach Holzart von gräulich-blau (Esche, Ahorn und viele andere helle Hölzer) bis violett-schwarz-braun (Eiche, Douglasie, Lärche, Robinie, Kirsche, Merbau und viele andere dunkle Hölzer). Die Verfärbung kann mit Wasser und Seife nicht entfernt werden.
Gegenanzeigen:
Verfärbungen durch Teppiche und Läufer mit Kunststoffrücken sind häufig auf Weichmacherwanderung zurückzuführen. Diese lassen sich nicht durch die beschriebenen Maßnahmen entfernen.
Material + Werkzeug:
- Woca Fleckentferner
- Woca Teakreiniger "B"
- Lauwarmes Wasser, Lappen, Pads
- Passendes Woca Öl zur Nachbehandlung
Schritt für Schritt:
Ein Versuch mit Woca Fleckentferner hilft in einigen Fällen, wo nicht alkalische Substanzen sondern andere färbende Stoffe mit im Spiel waren: Rotwein, Kaffee, Öl, Ruß.
Wenn danach noch dunkle Verfärbungen vorhanden sind, ist ein Test mit Woca Teakreiniger "B" ratsam: Ein paar Tropfen Reiniger unverdünnt auf die Verfärbung träufeln. Nach ca. 5 Minuten sollte sich der Fleck deutlich verändern und aufgehellt haben (An unscheinbarer Stelle testen!).
Wenn das der Fall ist, kann man den Reiniger entsprechend der Verteilung der Verfärbung gleichmäßig auftragen, z.B. mit Sprühkopf aufnebeln oder ein Kückenkrepp mit dem Reiniger tränken und auflegen. Für größere Flächen empfehlen wir eine Verdünnung 1:1 mit Wasser und den Laugewischer.
Sobald das Holz wieder seine Ursprungsfarbe zurück hat, wird die Prozedur unterbrochen und der Bereich mit klarem Wasser gereinigt.
Manchmal erscheint der so behandelte Bereich heller, als das umgebende Holz. Das liegt meistens daran, dass Verschmutzungen oder schleichende Verfärbungen über die restliche Fläche verteilt sind. Ggf. kann man das Holz auch vollflächig reinigen.
Nachdem das Holz völlig trocken ist, muss mit dem entsprechenden Öl nachbehandelt werden.
Die Angaben erfolgen nach bestem Wissen und Stand der Technik. Im Bedarfsfall Probefläche anlegen. Irrtum und Änderungen bleiben vorbehalten. Eine Haftung ist ausgeschlossen.
Verbindlich ist jeweils die gebinderückseitig angebrachte Verarbeitungsanleitung des Herstellers.
Alle Rechte vorbehalten Autor Thomas von Schreitter F. W. Barth & Co. GmbH
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